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Thema: Klimaschutz + Energie

Mehr Sonne statt Wind - GRÜNE setzen auf Photovoltaik

Pressemitteilung

 In Dortmund wird es zukünftig keine Konzentrationsflächen für die Errichtung von Windrädern geben. Mit der Vorgabe der neuen CDU-FDP-Landesregierung im Windenergieerlass, die Abstände von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung auf 1.500 Meter auszuweiten, wurde es in städtischen Gebieten nahezu unmöglich, geeignete Flächen für Windräder zu finden. Jetzt sind Alternativen für die umweltfreundliche Energiegewinnung gefragt. Für die GRÜNEN bedeutet das, in Dortmund noch stärker als bisher auf Photovoltaik zu setzen.

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: „Die Haltung der Landesregierung hat sich insbesondere bei der Windkraft als Totalblockade entpuppt – mit fatalen Folgen für Klimaschutz und Energiewende. Der jetzt in NRW geltende Mindestabstand zur Wohnbebauung steht nicht nur im Widerspruch zu bundesrechtlichen Zielsetzungen. CDU und FDP gefährden damit auch einen zentralen Wirtschaftszweig der Energiewende. Die Landesregierung verhindert den weiteren Ausbau umweltfreundlicher Stromproduktion per Wind, während klar ist, dass Braun- und Steinkohle auch in NRW keine Zukunft mehr haben. So werden nicht nur Chancen für den Klimaschutz vergeben, sondern auch für neue Arbeitsplätze. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Kohlkommission, die den Ausstieg aus der Kohleverstromung festschreiben, muss sich die Regierung die Frage gefallen lassen, wie denn die zukünftige Stromversorgung in NRW aussehen soll.“

Die Förderung von Windenergie war unter anderem ein wichtiger Baustein des Dortmunder Handlungsprogramms Klimaschutz. Mit dem Aus für die Windkraft wird das dringend nötige Umsteuern in Dortmund noch schwieriger. Aus Sicht der GRÜNEN gilt es, jetzt verstärkt auf Photovoltaik zu setzen, um die Energiewende auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Ein entsprechender Antrag der GRÜNEN Fraktion hatte im vergangenen Jahr eine Mehrheit im Rat gefunden.

Ingrid Reuter: „Das Solarkataster der Stadt zeigt, dass sich noch viele städtische Dächer und Fassaden für die Errichtung stadteigener Photovoltaikanlagen eignen. Deshalb soll die Stadt in Kooperation mit der DSW21 weitere Anlagen aufstellen und für die energetische Eigenversorgung nutzen. Der Ratsbeschluss muss jetzt konsequent umgesetzt werden. Denn der Versuch, auch hier in Dortmund einen Anteil zur Energiewende über Windkraft zu leisten, wurde mit der neuen Abstandsregelung ad absurdum geführt. Wenn die Windkraft in Dortmund zukünftig kaum mehr eine Rolle spielt, muss auf diesem Weg der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom gesteigert werden, um die nötigen CO2-Einsparungen in Dortmund zu erreichen. Dazu muss die Beratung privater Eigentümer und Wohnungsbauunternehmen in Richtung Photovoltaik ebenso verstärkt werden, wie die Förderung von Mieter*innenstrommodellen.“

Artikel vom: 20.02.2019


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